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Stefan Enzler
Meine Erfahrungen an der Universität de la Sabana (Nueva Lengua- Bogotá) Jeder weiss, dass sich eine Sprache am einfachsten und effizientesten im entsprechenden Sprachgebiet aneignen lässt. So entschied ich mich im Sommer 2003, nach Bogotá zu reisen und dort eine Universität zu besuchen. Ich lebte in Cota (Vorort von Bogotá) bei einer Familie, die ich in der Schweiz kennen gelernt hatte. Die Universität de la Sabana ist von Cota aus gesehen die nächste, so entschied ich mich, natürlich mit gemischten Gefühlen, dort die Spanischkurse für Ausländer zu besuchen, was sich aber als durchaus positives Erlebnis herausstelle. Das Universitätsgelände umfasst eine Fläche von ca. einem Quadratkilometer, das sich wie eine Oase erhebt. Unglaublich gut gepflegt und schön gestaltet fand ich den Campus vor: die Gebäude und Einrichtungen sind eingebetet zwischen Gewässern und Eukalyptusbäumen und es gibt sehr viele grosszügige Zurückziehungsmöglichkeiten; ein Erholungsgebiet pur, so schien mir. Aber nicht nur das Gelände, auch die Infrastruktur ist in einwandfreiem Zustand. (Ich habe mir während meinem Aufenthalt mehrere Universitäten angeschaut, aber keine kann sich in diesem Punkt mir der Universität de la Sabana messen.) Besonders gespannt war ich auf den Spanischunterricht, da ich wirklich nur ein paar Wörter sprechen konnte. Durch die kleinen Lerngruppen von höchstens drei Personen, ist es den aufgestellten Lehrern möglich, den Stoff deinem Niveau angepasst zu vermitteln. Durch diese intensive Art des Unterrichtens, können die Studierenden natürlich grosse Fortschritte verzeichnen. (Ich unterricht inzwischen auch schon eine Weile Sprachen in der Schweiz und behaupte, dass ich ein bisschen Ahnung von Unterrichtsführung und Planung besitze, muss aber neidlos zugestehen, dass in der Universität de la Sabana wirklich Unterricht von höchster Qualität geboten wird.) Ich besuchte zehn Wochen Spanischunterricht und konnte riesige Fortschritte machen, zu meinem Erstaunen. Nebst Spanischunterricht ist es einem möglich, das grosse Freizeitangebot, das übliche und ausgefallene Sportarten und natürlich auch viele musische Tätigkeiten umfasst, zu nutzen. Es ist einem erlaubt, das universitäre Leben völlig auszukosten. Mir ist aufgefallen, dass der durchschnittliche Kolumbianer sehr offen gegenüber Ausländern ist, ja sie sogar herzlich empfängt und um sein Wohlergehen echt bemüht ist, und konnte dementsprechend sehr viele positive Erfahrungen machten. Ich kann wirklich keinem aus irgendeinem Grund abraten Kolumbien zu besuchen, im Gegenteil, ich empfehle jedem einen Aufenthalt in diesem Land und speziell an der Universität de la Sabana. Stefan Enzler
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| Last Updated on Wednesday, 15 April 2009 14:50 |

